Inhaltsverzeichnis
- Ein kurzer Blick in die Geschichte: die Ursprünge der Charcuterie
- Was versteht man unter Charcuterie?
- Charcuterie und Pökelware: eine wichtige Unterscheidung
- Überblick über große Charcuterie-Traditionen
- Was trinkt man zu Charcuterie? Grundprinzipien
- Charcuterie und Champagner: ein moderner und stimmiger Ansatz
- Ein vielseitiger Brut: Laurent-Perrier La Cuvée
- Welche Champagner sind weniger geeignet?
- Übersichtstabelle: Charcuterie, Weine & Champagner
- Fazit: Was trinkt man zu Charcuterie?
Ob als großzügig geteilte Vorspeise zum Aperitif, als stilvolles Picknick oder als klassischer Bistro-Auftakt, Charcuterie zählt zu den herzlichsten Symbolen der französischen Lebensart. Schinken, Würste, Rillettes und Terrinen erzählen von einem jahrhundertealten Know-how, das geduldig weitergegeben wurde und Terroir, präzise Handgriffe und Reifezeiten miteinander verbindet.
Angesichts dieser geschmacklichen Vielfalt, salzig, geräuchert, würzig, mitunter leicht süßlich, stellt sich unweigerlich eine zentrale Frage:
Was trinkt man zu Charcuterie?
Auch wenn man spontan an Rotwein denkt, liegen die feinsten und ausgewogensten Kombinationen häufig bei Weißweinen und strukturierten Roséweinen und, überraschend, aber besonders gelungen, bei gastronomischen Champagnern, insbesondere Rosé-Champagnern aus Mazeration wie Laurent-Perrier Cuvée Rosé oder einem ausgewogenen Brut-Verschnitt wie Laurent-Perrier La Cuvée.
Ein kurzer Blick in die Geschichte: die Ursprünge der Charcuterie

Charcuterie entstand aus einer lebensnotwendigen Aufgabe: der Konservierung von Fleisch.
- – Bereits in der Vorgeschichte schnitt der Mensch Fleisch in dünne Streifen, um es in der Sonne zu trocknen; später wurde es zerkleinert und mit Fett vermischt, um die Haltbarkeit zu verlängern.
- – Mit der Beherrschung des Feuers kamen Räuchern und Garen hinzu, die das Trocknen und Salzen als Konservierungsmethoden ergänzten.
- – In der Antike nutzten Ägypter, Griechen und Römer Salz, ein rares und kostbares Gut, zur Konservierung von Fleisch und Fisch. Antike Texte erwähnen bereits Zubereitungen, die unseren heutigen Wurstwaren ähneln. Homer beschreibt in der Odyssee einen mit Blut und Fett gefüllten Darm, der über dem Feuer gebraten wird, einen Vorläufer der Blutwurst.
Im Mittelalter wurden die Techniken weiter verfeinert. Die Hausschlachtung des Schweins war ein zentrales Ereignis des ländlichen Lebens, und das Tier wurde vollständig verwertet.
Ab dem 15. Jahrhundert wurden Tiere zunehmend am Stadtrand gehalten und in spezialisierten Werkstätten geschlachtet. Das Schwein bildete eine Ausnahme: Es wurde oft in Hausnähe aufgezogen und vor Ort verarbeitet, eine Tradition, die in manchen Regionen Südeuropas bis heute fortlebt.
Im 19. Jahrhundert strukturierte die Industrialisierung die Fleischverarbeitung neu:
- – Verbesserung der Salz-, Trocken- und Räuchertechniken,
- – Entstehung organisierter Betriebe,
- – größere kommerzielle Verbreitung bei gleichzeitiger Bewahrung regionaler Rezepturen.
Seitdem entwickelt sich die Charcuterie kontinuierlich weiter, zwischen handwerklicher Tradition, modernen Hygieneanforderungen und gastronomischer Erneuerung.
Was versteht man unter Charcuterie?
- Der Begriff Charcuterie umfasst alle Spezialitäten, die aus der Verarbeitung von Fleisch entstehen, überwiegend vom Schwein, aber auch von Geflügel, Wild oder anderen Tierarten.
- Man unterscheidet drei große Kategorien.
- – Roh- und Trockenwaren
- Trockensalami, Rosette, Chorizo, Coppa, Lomo, Rohschinken, Pancetta, Bündnerfleisch.
- Konserviert durch Salz und Zeit, mittels Trocknung, Reifung und gelegentlich Räucherung.
- – Gekochte Produkte
- Kochschinken, Schweinshaxe, Pasteten, Terrinen, Rillettes, Blut- und Weißwürste, Andouilles.
- Erzeugt durch lange Garprozesse, in Gelee, Teig oder feinen Emulsionen.
- – Produkte zum Garen
- Frische Würste, Chipolatas, Merguez, Toulouse-Würste.
- Zum Grillen, Braten oder Schmoren bestimmt.
Charcuterie und Pökelware: eine wichtige Unterscheidung

Man sollte Charcuterie nicht mit Pökelware verwechseln:
- – Pökelware bezeichnet in erster Linie eine Konservierungsmethode mit Salz, die auf ganze Fleischstücke angewendet wird, etwa Schinken, Rindfleisch oder Fisch. Im weiteren Sinn spricht man auch bei den so gewonnenen Produkten von Pökelwaren.
- – Charcuterie hingegen umfasst Produkte, bei denen das Fleisch zerkleinert und neu zusammengesetzt wird, wie Würste, Pasteten oder Rillettes, auch wenn bestimmte Pökelwaren Teil einer Charcuterie-Platte sind.
Eine Trockensalami ist also Charcuterie, also zerkleinertes, gewürztes und in einen Darm gefülltes Fleisch, während ein ganzer Rohschinken in erster Linie eine Pökelware ist, auch wenn er selbstverständlich auf einer Charcuterie-Platte seinen Platz hat.
Überblick über große Charcuterie-Traditionen
Französische Charcuterie
Frankreich bietet eine beeindruckende regionale Vielfalt, teils geschützt durch AOP oder IGP. Zu den emblematischsten zählen:
- Südwesten
- Bayonner Schinken
- Landpasteten und Terrinen, Pastete mit Piment d’Espelette
- Schweinerillettes, Confits, Geflügelmägen
- Westen und Zentrum
- Rillettes aus Le Mans
- Andouilles aus Vire und Guémené
- Schwarz- und Weißwürste
- Osten und Gebirge
- Montbéliard- und Morteau-Würste
- Geräucherte Schinken, Bauernspeck
- Region Lyon und Rhône-Tal
- Rosette de Lyon, Jésus de Lyon
- Saucisson brioché, Cervelas, Sabodet
- Alsace
- Knacks und Räucherwürste
- Fleischwurst, Presskopf, Pasteten im Teigmantel
Jede Region pflegt ihre eigenen Rezepte, Würzungen, Räucherungen und Reifezeiten und formt so eine außerordentlich vielfältige Charcuterie-Landschaft.
Italienische Charcuterie
In Italien umfasst die Welt der Salumi alle getrockneten, gesalzenen oder gekochten Fleischwaren: Prosciutti, Pancetta, Salami, Mortadella…
Zu den bekanntesten gehören:
- – Prosciutto di Parma, Prosciutto di San Daniele : jambons secs d’une grande délicatesse.
- – Pancetta : poitrine de porc salée et séchée, parfois roulée.
- – Coppa : échine salée et séchée, au gras persillé.
- – Bresaola : viande de bœuf séchée, originaire de Lombardie.
- – Mortadella : spécialité de Bologne, fine, souvent parsemée de pistaches.
- – Zahlreiche regionale Salami wie Finocchiona mit Fenchel oder Soppressata.
Spanische Charcuterie
Spanien ist das Land der Schinken und Würste:
- – Jamón serrano et Jamón ibérico (dont l’Ibérico de bellota)
- – Chorizo : trockene Wurst mit geräuchertem Paprika (pimentón de la Vera)
- – Lomo embuchado : longe de porc séchée
- – Morcilla : boudin noir espagnol
- – Sobrasada : saucisse tartinable majorquine, piquante et fumée
- – Salchichón, Fuet usw.
Weitere europäische Traditionen
Außerdem zu nennen sind:
- – Schwarzwälder Schinken aus Deutschland
- – Speck aus Tirol
- – Bündnerfleisch aus der Schweiz, sehr mageres luftgetrocknetes Rindfleisch
All diese Produkte bereichern unsere Charcuterie-Platten und eröffnen vielfältige Weinbegleitungen.
Was trinkt man zu Charcuterie? Grundprinzipien
Rotwein und Charcuterie: eine heikle Verbindung
Auch wenn der klassische Reflex darin besteht, Rotwein zu Charcuterie zu servieren, ist diese Kombination keineswegs immer ideal:
- – Salz und Fett vieler Charcuterie-Spezialitäten wie Salami, Rohschinken, Coppa oder Lomo verstärken die Tannine von Rotweinen, die dadurch bitterer und adstringierender wirken.
- – Das Ergebnis kann metallisch oder austrocknend wirken.
Daher ist Vorsicht geboten bei:
- – kräftigen Rotweinen,
- – stark holzgeprägten Weinen,
- – oder sehr tanninreichen Cuvées.
Wann Rotwein funktioniert

Wer nicht auf Rotwein verzichten möchte, sollte zu Weinen greifen, die sind:
- – leicht,
- – fruchtbetont,
- – tanninarm.
Für Roh- und Trockenwaren wie Salami, Rohschinken oder Coppa:
- – Pinot Noir aus dem Elsass,
- – Beaujolais (primeur, Brouilly, Chiroubles, Beaujolais-Villages),
offrent un fruit croquant et une acidité qui rafraîchit le palais.
Zu gekochter und etwas fetterer Charcuterie wie Rillettes, Pasteten, Blutwurst oder Schweinshaxe:
- – passen etwas strukturiertere, aber gut trinkbare Rotweine:
- Saumur-Champigny, Cabernet Franc von der Loire wie Chinon oder Bourgueil,
- sowie manche Côtes de Bordeaux aus weichen Jahrgängen.
Trockener Weißwein: der ideale Partner
Oft liegen die präzisesten Kombinationen bei trockenen Weißweinen:
- – sie bringen Frische als Kontrast zum Fett,
- – ihre Säure reinigt den Gaumen,
- – ihre Aromatik kann Gewürze, Rauchigkeit oder Pfeffernoten unterstreichen.
Bevorzugt werden Weißweine, die sind:
- – trocken, also nicht süß,
- – ausdrucksstark,
- – mit etwas Volumen am Gaumen.
Besonders geeignet sind zum Beispiel:
- – Weißweine aus dem Languedoc wie Minervois oder gut gebaute weiße Corbières
- – Pinot Blanc d’Alsace, parfois complété d’Auxerrois
- – Loire-Weißweine wie Vouvray sec, Quincy oder Sancerre für straffere Kombinationen
- – korsische Weißweine wie Patrimonio blanc zu Charcuterie der Insel.
Roséwein: Frische und Genuss
Trockene, kräftige Roséweine sind besonders im Sommer natürliche Begleiter von Charcuterie-Platten:
- – Tavel,
- – Bandol,
- – Corbières,
- – Côtes du Rhône,
- – Coteaux du Languedoc,
- – Côtes de Provence,
Sie liefern vinöse, strukturierte Rosés, die Rohschinken, geräucherte Würste oder würzigere Spezialitäten problemlos tragen.
Regionale Kombinationen
Terroir-zu-Terroir-Kombinationen funktionieren besonders gut:
- Korsische Charcuterie wie Coppa, Lonzu, Figatellu, Wildschwein-Salami oder Blutwurst mit Kastanie mit:
- Patrimonio rot oder rosé,
- Weinen aus Figari,
- Bayonner Schinken et spécialités du Sud-Ouest avec :
- Weinen aus dem Südwesten,
- Rosés aus dem Baskenland.
In Italien:
- Prosciutto, Pancetta, Coppa, Mortadella und Salami mit:
- leichten italienischen Rotweinen wie Bardolino,
- Rosés vom Typ Chiaretto
oder feinen französischen Rosés.
In Spanien:
- Jamón Serrano oder Ibérico, Chorizo, Lomo und Morcilla mit:
- leichten Rosés wie Bergerac rosé oder Rosé d’Anjou,
- geschmeidigen Rotweinen wie Beaujolais-Villages.
Charcuterie und Champagner: ein moderner und stimmiger Ansatz
Die Kombination von Charcuterie und Champagner ist zugleich zeitgemäß und äußerst stimmig:
- – Die Perlage lockert die Fettigkeit auf.
- – Die Säure des Champagners gleicht das Salz aus.
- – Die Vinosität bestimmter Cuvées, besonders von Rosé-Champagnern aus Mazeration oder strukturierten Bruts, harmoniert mit der aromatischen Intensität von Rohschinken, Wurstwaren und Pasteten.
Warum ein Rosé-Champagner aus Mazeration

Um eine vollständige Charcuterie-Platte mit Schinken, Würsten, Rillettes und Pasteten zu begleiten:
- empfiehlt sich ein Rosé-Champagner aus Saignée oder Mazeration durch:
- seine intensivere Farbe mit Himbeer- oder Kirschreflexen,
- seine reiche Aromatik roter Früchte,
- das Vorhandensein feiner Tannine aus der Mazeration, die ihm echte Präsenz am Gaumen verleihen.
Laurent-Perrier Cuvée Rosé ist ein Paradebeispiel für diesen Stil:
- – Rosé-Champagner aus Mazeration,
- – zu 100 % aus Pinot Noir aus sorgfältig ausgewählten Crus,
- – intensive Aromen frischer roter Früchte, große Intensität und viel Frische,
- – ein echter gastronomischer Champagner, 1968 kreiert und seither Referenz seiner Kategorie.
Seine aromatische Tiefe und seine große Finesse machen ihn zu einer besonders gelungenen Begleitung für die meisten Charcuterie-Spezialitäten, von Trockensalami bis zu gereiften Rohschinken.
Ein vielseitiger Brut: Laurent-Perrier La Cuvée

Für alle, die einen weißen Champagner bevorzugen, ist ein ausgewogener Brut ohne Jahrgang mit hohem Chardonnay-Anteil eine sichere Wahl:
- – Laurent-Perrier La Cuvée wird ausschließlich aus dem reinsten Most, der ersten Pressung, hergestellt,
- – die Assemblage wird von Chardonnay (50 bis 55 %) dominiert und durch Pinot Noir (30 bis 35 %) und Meunier (10 bis 15 %) ergänzt,
- – ein Anteil an Reserveweinen sorgt für Komplexität und Stilkonstanz,
- – der Champagner zeichnet sich durch große Finesse, schöne Frische und eine ausgewogene Struktur aus.
Auf einer Charcuterie-Platte:
- – schneidet die Frische durch das Fett,
- – reinigt die Perlage den Gaumen,
- – bringt der hohe Chardonnay-Anteil elegante Spannung, während Pinot Noir und Meunier Volumen und Frucht beisteuern.
Welche Champagner sind weniger geeignet?
- – Sehr straffe Blanc de Blancs, stark mineralisch und manchmal extrem spannungsgeladen, können für fette und kraftvolle Charcuterie zu leicht wirken: Salz und Substanz dominieren sie schnell.
- – Demi-Sec-Champagner oder stärker dosierte Cuvées sind ebenfalls wenig geeignet: Die Kombination aus Zucker und Salz wirkt oft unausgewogen und schwer.
Übersichtstabelle: Charcuterie, Weine & Champagner
Weine und Champagner nach den großen Familien der Charcuterie
| Art der Charcuterie | Beispiele | Idealer Weinstil | Beispiele für Appellationen | Empfohlener Champagnerstil | Empfohlene Laurent-Perrier Cuvées |
|---|---|---|---|---|---|
| Roh- und Trockenwaren | Salami, Rosette, Fuet, Bündnerfleisch | Trockener Weißwein, strukturierter Rosé, sehr leichter Rotwein | Weiß: Minervois, Corbières, Pinot Blanc aus dem Elsass; Rosé: Tavel, Bandol; Rot: Beaujolais-Villages, Brouilly | Ausgewogener Brut oder Rosé aus Mazeration für mehr Struktur | La Cuvée für Vielseitigkeit; Cuvée Rosé für eine vinösere und aromatischere Begleitung |
| Gereifte Rohschinken | Bayonner Schinken, Parma-Schinken, Jamón Serrano / Ibérico | Kräftige trockene Rosés, strukturierte Weißweine | Rosés: Costières de Nîmes, Bandol, Minervois; Weiß: Collioure, Patrimonio blanc | Rosé aus Mazeration mit intensiver Farbe; eventuell ein undosierter Brut zu besonders feinem Schinken | Cuvée Rosé mit roten Früchten und Vinosität; je nach Stil des Schinkens Ultra Brut zu sehr feinem und wenig salzigem Schinken |
| Einfache gekochte Charcuterie | Kochschinken, Schweinshaxe, Würste, Grillwürste | Frische, gut trinkbare Rotweine; strukturierte Rosés | Rot: Beaujolais-Villages, Morgon, Juliénas, Chinon, Bourgueil; Rosé: Tavel, Bandol, Coteaux du Languedoc | Ausgewogener Brut, feine Perlage, gute Frische | La Cuvée mit Balance aus Frische, Frucht und Volumen |
| Rillettes, Pasteten, Terrinen | Rillettes aus Le Mans, Pastete im Teigmantel, Kaninchenterrine | Lebhafte, mineralische Weißweine oder geschmeidige Rotweine | Weiß: Quincy, Bergerac sec, Vouvray sec; Rot: Côtes de Bordeaux, Saumur-Champigny | Strukturierter Brut mit Länge | La Cuvée als Brut; für eine gastronomischere Note Cuvée Rosé zu Pastete im Teigmantel |
| Andouilles, Andouillettes, Kutteln, Blutwürste | Andouille de Vire, Andouillette de Troyes, Blutwurst, Kutteln | Aromatische, aber trockene Weißweine, leichte Rotweine | Weiß: Mâcon, Saint-Véran, Côtes de Beaune blancs, Vouvray, Anjou Blanc, Sancerre; Rot: Côtes de Blaye, Beaujolais-Villages | Rosé-Champagner zu Weiß- oder Blutwürsten, strukturierter Brut zu Andouilles | Cuvée Rosé zu Blutwurst; La Cuvée zu Andouilles und Kutteln für mehr Frische |
| Korsische Charcuterie | Coppa, Lonzu, Figatellu, Esel- oder Wildschwein-Salami, Blutwurst mit Kastanie | Korsische Rot- und Roséweine, geschmeidige Rotweine vom Festland | Rot: Patrimonio, Ajaccio, Gamay aus dem Beaujolais (Régnié, Juliénas); Rosé: Corbières, Bandol | Rosé aus Mazeration als Antwort auf den rauchigen und würzigen Charakter | Cuvée Rosé, deren Vinosität und rote Frucht mit der Kraft korsischer Charcuterie harmonieren |
| Italienische Charcuterie | Prosciutto di Parma, Pancetta, Coppa, Mortadella, Salami | Leichte italienische Rotweine, feine Rosés, elegante Weißweine | Rot: Bardolino; Rosé: Chiaretto, Côtes de Provence rosé; Weiß: Soave, Vermentino | Feiner Brut oder Rosé aus Mazeration je nach Intensität der Charcuterie | La Cuvée zu Prosciutto und Mortadella; Cuvée Rosé zu würzigerer Pancetta, Coppa und Salami |
| Spanische Charcuterie | Jamón Serrano/Ibérico, Chorizo, Lomo, Morcilla, Sobrasada | Aromatische Rosés, geschmeidige Rotweine | Rosé: Bergerac, Rosé d’Anjou; Rot: Beaujolais-Villages, junge leichte Tempranillos | Rosé aus Mazeration, gegebenenfalls auch undosierter Brut zu sehr feinem Jamón Ibérico | Cuvée Rosé zu Chorizo und Lomo; Ultra Brut als kristalliner Kontrast zu fein geschnittenem Jamón Ibérico de Bellota |
Fazit: Was trinkt man zu Charcuterie?
Die Frage „Was trinkt man zu Charcuterie?“ geht weit über den klassischen Griff zum Rotwein hinaus:
- – trockene Weißweine, frisch und mit etwas Volumen, sind oft die treffendsten Begleiter zu rohen und salzigen Spezialitäten;
- – vinöse Rosés bieten sommerliche, intensive und strukturierte Kombinationen;
- – Rotweine funktionieren vor allem dann, wenn sie tanninarm sind und zu gekochten oder weniger salzigen Zubereitungen gereicht werden;
- – und schließlich eröffnen Champagner, insbesondere Rosé-Champagner aus Mazeration und ausgewogene Brut-Verschnitte, einen ausgesprochen gastronomischen Weg.
Mit Laurent-Perrier Cuvée Rosé, einem Rosé-Champagner aus Mazeration zu 100 Prozent Pinot Noir mit intensiver roter Frucht und großer Finesse, und Laurent-Perrier La Cuvée, einem ausgewogenen Brut mit dominierendem Chardonnay, bietet das Haus Laurent-Perrier zwei ideale Interpretationen zur Begleitung einer Charcuterie-Platte, von der einfachsten bis zur raffiniertesten Variante.
So wird ein geselliger Moment rund um Wurst- und Schinkenspezialitäten zu einem echten Genusserlebnis, bei dem Wein und Champagner die Ausdruckskraft der Terroirs veredeln.